Eine Beamtin steht an einem Absperrband im Wald und unterhält sich mit einer anderen Frau.

Seit elf Jahren wird der Student vermisst. Das LKA hat die Suche in dem Waldstück voerst eingestellt. Foto: Danfoto

Student elf Jahre vermisst: Das ist der Stand beim Cold Case im Norden

Vor elf Jahren verschwindet ein Student spurlos. Sein Auto wird in Hamburg gefunden, aber ohne ein Zeichen von dem Mann. Die Polizei geht von einem Mord aus. Nun wurde der Fall neu aufgerollt. Doch nach tagelanger Suche in einem Waldstück im Norden hat das Landeskriminalamt die Suche vorerst eingestellt.

Rund 150 Quadratmeter hatten die Beamten, inklusive sechs Leichenspürhunden, in dem Waldstück nördlich von Neumünster abgesucht. Bei dem Cold Case geht es um einen 28-jährigen Studenten, der am 15. Dezember 2014 in Neumünster verschwand.

Seine Freundin hatte ihn damals am Abend als vermisst gemeldet. Fünf Tage später fand man sein Auto in Hamburg, doch von dem Mann keine Spur. Die Polizei verdächtigte damals einen 28-Jährigen und einen 26-jährigen Mann aus dem Umfeld des Verschwundenen. Doch nachweisen, konnte man ihnen nichts.

Mit 30 Einsatzkräften suchte das LKA nach der Leiche des vermissten Studenten. Dafür gruben sie Waldstücke um. Danfoto
Ein Stück im schneebedeckten Wald ist umgegraben.
Mit 30 Einsatzkräften suchte das LKA nach der Leiche des vermissten Studenten. Dafür gruben sie Waldstücke um.

Cold Case: Wurde die Leiche angezündet und vergraben?

Sieben Monate nach dem Verschwinden ging die Polizei davon aus, dass der Mann tot war und seine Leiche im Bereich Neumünster erst angezündet und dann vergraben worden sein könnte. Bagger und Spürhunde wurden auf die Suche geschickt, doch erfolglos.

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Die sogenannte Cold Case Unit rollte den Fall 2024 neu auf. Infolgedessen wurde in den letzten Tagen in dem Waldstück zwischen Neumünster und Bordesholm nach der Leiche des Mannes gesucht, doch vorerst ohne Erfolg.

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