Stromausfall legt Tausende Haushalte, Betriebe und Busse lahm
Aufregung in Lübeck: Große Teile des Stadtteils Vorwerk saßen ab Donnerstagnachmittag im Dunkeln. Ursache war eine Störung in einem Umspannwerk. Auch Fernwärmekunden, Betriebe und sogar der Busverkehr waren betroffen.
Gegen 17.30 Uhr fiel der Strom aus. Grund war eine Störung im Umspannwerk in der Weichselstraße, wie die Feuerwehr mitteilte.
Störung im Umspannwerk: Haushalte, Betriebe und Busse betroffen
Von dem Stromausfall waren 5600 private Haushalte betroffen. Darüber hinaus traf es auch Fernwärmekunden sowie mehrere Betriebe. Unter anderem waren der Betriebshof der Stadtwerke Lübeck Mobil, die Diakonie Nord-Nordost sowie die Blockheizkraftwerke in der Posener Straße und am Ratekauer Weg betroffen. Auch der Busverkehr war eingeschränkt, da E-Fahrzeuge nicht geladen werden konnten.

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:
- Tod im Morgengrauen: Lkw überrollt Radfahrer († 63)
- Was alles teurer wird: Das kostet uns der Iran-Krieg
- Kind stirbt nach OP: Prozess gegen drei Hamburger Ärzte
- Große Rätselbeilage: Knobelspaß für jeden Tag
- 16 Seiten Sport: Experte warnt den HSV & St. Pauli plant zweigleisig
- 28 Seiten Plan 7: „Die kleine Meerjungfrau“ am Thalia, das Familienmusical „Anouk“ & Open-Air-Konzerte
Am späten Abend dann Entwarnung. Ab 23.10 Uhr konnte die Versorgung schrittweise wiederhergestellt werden, wie die Stadt mitteilte. Weil die E-Busse über Nacht nicht planmäßig geladen werden konnten, seien am Freitag leichte Einschränkungen im Busverkehr möglich.
Stromausfall in Lübeck: Keine nennenswerten Notfälle
Laut Polizei habe es keine nennenswerten Notfälle oder Vorkommnisse gegeben. Gerüchte über eine Plünderung eines Supermarktes in der Schwartauer Landstraße hätten sich demnach nicht bestätigt.
Das könnte Sie auch interessieren: Massiver Stromausfall: Kann so etwas wie in Berlin auch in Hamburg passieren?
„Technische Defekte sollen nicht vorkommen, können aber nie ganz ausgeschlossen werden“, sagte Bürgermeister Jan Lindenau (SPD). Die Notfallpläne von Stadtwerke und Feuerwehr hätten gut funktioniert, hieß es. (idv)
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.