Reetdachhäuser stehen in den Dünen in Kampen auf Sylt (Symbolfoto).

Reetdachhäuser stehen in den Dünen in Kampen auf Sylt (Symbolfoto). Foto: Frank Molter/dpa

„Spektakuläre Lage“: Diese Garage kostet mindestens 300.000 Euro

Bei einer Grundstücksauktion werden sieben Objekte in Schleswig-Holstein versteigert. Darunter ist auch ein Grundstück mit 16,5 Quadratmetern Nutzfläche in List auf Sylt – für mindestens 300.000 Euro.

Bei einer Winterauktion in Berlin kommen auch Immobilienraritäten aus Schleswig-Holstein unter den Hammer. Am 17. und 18. Dezember werden 69 Immobilien aus zehn Bundesländern mit einer Mindestgebotssumme von rund 6,4 Millionen Euro aufgerufen, teilte ein Sprecher der Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) mit. Darunter sind sieben Objekte aus Schleswig-Holstein – auch auf Sylt.

Garage und Landwirtschaftsfläche auf der Insel

In List auf Sylt liegt ein Garagen- und Stellplatzgrundstück, das für ein Mindestgebot von 298.000 Euro aufgerufen wird. Das 359 Quadratmeter große Grundstück habe eine Nutzfläche von rund 16,5 Quadratmeter, teilte der Sprecher der dpa mit. „Das Objekt liegt im Seebad List und hat eine spektakuläre Lage, etwas erhöht mit weitem Blick auf die Heidelandschaft und die Wanderdüne“, heißt es in einer Beschreibung der DGA. Im Sylter Ortsteil Morsum kommt eine verpachtete Landwirtschaftsfläche für ein Mindestgebot von 60.000 Euro zum Aufruf.


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Grundstück im Vergleich zu Sylt ein Schnäppchen

Der Startpreis für ein 448 Quadratmeter großes Grundstück auf dem schleswig-holsteinischen Festland wirkt wie ein Schnäppchen: Für 35.000 Euro Mindestgebot steht das Stück im Sieverstedter Ortsteil Süderschmedeby (Kreis Schleswig-Flensburg) mit einer Bruttogrundfläche von rund 217 Quadratmeter zuzügliche einer Garage zum Verkauf, teilte der DGA-Sprecher mit. „Es ist mit einem Lager- bzw. Werkstattgebäude mutmaßlich aus dem Jahr 1955 und einer etwa 1992 errichteten Garage bebaut.“

Zudem gibt es aus mehreren Flurstücken bestehende Landwirtschaftsflächen in Sankt Peter-Ording im Angebot, die in drei Losen zur Versteigerung kommen. Für das Los 1 beträgt das Mindestgebot 375.000 Euro, für das zweite Los 85.000 Euro und für das dritte Los 120.000 Euro.

So funktioniert die Auktion

Die Deutsche Grundstücksauktionen AG verkauft nach eigenen Angaben ausschließlich Immobilien, die von ihren Eigentümern freiwillig verkauft werden – im Gegensatz zu Zwangsversteigerungen.

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Gemeinsam mit dem Eigentümer legt das Auktionshaus bei der Einlieferung einen Startpreis (Mindestgebot) fest. Wer als Bieter bei der Auktion das höchste Gebot abgibt und den Zuschlag des Auktionators erhält, erwirbt die Immobilie. Alle Auktionen sind öffentlich – das heißt, jede Person kann direkt im Saal, per Telefon, Internetgebot oder schriftlichem Festgebot mitbieten. (dpa/mp)

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