Schwerer Crash im Norden: Sieben Verletzte, darunter drei Kinder

Rettungswagen im Einsatz (Symbolbild).
Ein Rettungswagen im Einsatz (Symbolbild).

Am Sonntagvormittag sind im Einmündungsbereich der Kreisstraße 48 drei Fahrzeuge zusammengestoßen. Sieben Menschen wurden leicht verletzt – darunter drei Kinder im Alter von vier, acht und 14 Jahren.

Nach Angaben der Polizei wurden Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr um 10.55 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Vor Ort fanden die Beamten drei stark beschädigte Autos vor: einen Dacia Duster, einen VW-Transporter und einen Škoda Octavia. Der Rettungsdienst versorgte die verletzten Insassen, die Polizei sperrte die Bundesstraße in beide Richtungen.

Drei Kinder mussten im Krankenhaus behandelt werden

Der Fahrer des Dacia Duster wollte links auf die Kreisstraße 48 in Richtung Weißenhäuser Strand abbiegen. Dabei stieß der Dacia mit einem entgegenkommenden VW-Transporter zusammen. Auch ein Škoda Octavia, der hinter dem Dacia auf dem Linksabbieger stand, wurde im Zusammenhang mit dem Zusammenstoß von den Fahrzeugen getroffen.

Das könnte Sie auch interessieren: Hamburger Restaurantchef ermordet: Verdächtiger drei Monate später gefasst

Eine 41 Jahre alte Mitfahrerin im Dacia sowie die drei Kinder erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden zur weiteren Behandlung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Dacia-Fahrer blieb unverletzt.

Leicht verletzt wurden auch der 44 Jahre alte Fahrer des VW sowie der 55 Jahre alte Mann am Lenkrad des Skoda und seine 51-jährige Mitfahrerin.

Polizei geht von wirtschaftlichem Totalschaden aus

An allen drei Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden. Teilweise geht die Polizei von wirtschaftlichem Totalschaden aus. Die nicht mehr rollfähigen Autos mussten abgeschleppt werden, zwei davon wurden mit einem Kran geborgen. Der Gesamtschaden wird nach erster Einschätzung auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Das könnte Sie auch interessieren: Der „Miles“-Schock: Plötzlich sollte ich für Schrammen blechen

Gegen 12.50 Uhr war die Fahrbahn nach Abschluss der Unfallaufnahme und der Abschleppmaßnahmen wieder frei. Warum der Dacia-Fahrer trotz des entgegenkommenden VW-Transporters abbog, ermittelt nun die Polizei in Oldenburg in Holstein.