Ermittler Spuren Blut Tat

Ein Kriminalbeamter sichert Spuren in einem Treppenhaus (Symbolbild). Foto: picture alliance/dpa/Arne Dedert

Mann niedergeschossen: Verdächtiger stellt sich – und darf wieder nach Hause

In der Nacht zum Montag wird ein Mann an seiner Haustür mit einer Waffe bedroht. Er schießt den Angreifer nieder, stellt sich der Polizei. Inzwischen ist er wieder auf freiem Fuß.

Nach bisherigen Erkenntnissen erschien in der Nacht zum 22. Dezember gegen 0.15 Uhr ein 25-jähriger Mann am Kieler Dreiecksplatz an der Wohnungstür eines 39-Jährigen und bedrohte diesen mit einer Schusswaffe.

Der Wohnungsinhaber versuchte noch, die Tür zu schließen, zog dann ebenfalls eine Waffe und schoss den Angreifer nieder Der 25-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen, konnte zunächst flüchten und begab sich später selbst in ein Kieler Krankenhaus.

Tatverdächtiger stellt sich

Der 39-Jährige stellte sich am Montagmorgen freiwillig bei der Polizei und wurde zunächst in Gewahrsam genommen. Da nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft aber kein dringender Tatverdacht vorliegt, wurde kein Haftbefehl beantragt. Wie ein Polizeisprecher bestätigte, gehen die Ermittler derzeit von einer Notwehrlage aus. Der Mann kam am Montagnachmittag wieder frei.

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Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel. Sie dauern an. Polizei und Staatsanwaltschaft machten zunächst keine Angaben dazu, ob der 39-Jährige die Waffe legal besitzt.

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