Rentnerin

Schockanruf-Betrüger suchen sich besonders häufig ältere Menschen als Opfer (Symbolbild). Foto: IMAGO / wolterfoto

Schockanruf bei 91-Jähriger: 20.000 Euro waren schon übergeben

Die Seniorin aus Quickborn hatte das Geld bereits an einen 21-Jährigen übergeben. Doch nicht nur die Schockanruf-Betrüger wussten, wo sie zuschlagen müssen.

Eine 91-Jährige aus Quickborn wäre am Montag beinahe um 20.000 Euro betrogen worden. Sie wurde Opfer eines sogenannten Schockanrufs, bei dem Kriminelle mit verschiedenen Varianten einer Schauergeschichte versuchen, an große Geldmengen zu kommen. Oft wird behauptet, Angehörige seien in einer akuten Notlage und benötigten dringend Geld – andere Betrüger behaupten, sie kämen von der Polizei und sollten Ersparnisse „in Sicherheit bringen“.

Schockanruf: Polizei passt Betrüger bei seinem Opfer ab

Welche Masche die Bande benutzte, dazu gibt es ebenso wenig Informationen wie zum Weg, auf dem die Polizei über die Tat informiert wurde: Auf Nachfrage ist die Rede von „ermittlungstaktischen Gründen“. Sicher ist: Die Ermittler erfuhren davon, dass die 91-Jährige eingewilligt hatte, 20.000 Euro an der Haustür zu übergeben.

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Sie überwachten das Haus der Seniorin und konnten tatsächlich einen Verdächtigen festnehmen, der das Geld in Empfang genommen hatte. Der 21-Jährige aus Serbien kam in Untersuchungshaft, ihr Geld bekam die Quickbornerin zurück.

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