Beamte vom Zoll bei einer Razzia (Archivbild).

Beamte vom Zoll bei einer Razzia (Archivbild). Foto: picture alliance / Fotostand | Fotostand / Kipp

Razzia in Café: Drogen, Goldbarren – und ein brisanter Fund im Kopfkissen

In einem Kieler Café soll nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch Kokain und Heroin verkauft worden sein. Zollfahnder nehmen zwei Brüder fest und finden große Mengen Geld, Gold und Drogen.

Nach monatelangen Ermittlungen haben Beamte von Zoll und Polizei zwei mutmaßliche Drogenhändler in Kiel festgenommen. Die beiden Brüder im Alter von 37 und 44 Jahren sollen einen schwunghaften Rauschgifthandel aus einem Café heraus betrieben haben, wie das Zollfahndungsamt Hamburg und die Staatsanwaltschaft Kiel mitteilten. Es seien Haftbefehle erlassen worden.

Kiloweise Koks, Heroin und Streckmittel sichergestellt –100.000 Euro im Kopfkissen

Bei der Durchsuchung des Cafés sowie der Wohnungen der Verdächtigen und mutmaßlicher Abnehmer stellten die Beamten über drei Kilo hochreines Kokain, 1,5 Kilo Heroin und 20 Kilogramm Streckmittel für Heroin sicher. Die Drogen seien aufwendig versteckt gewesen. Die Beamten setzten Drogenspürhunde ein. Der geschätzte Straßenverkaufswert des Rauschgifts belaufe sich auf 315.000 Euro. 

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Die Zollfahnder und Polizisten fanden außerdem 140.000 Euro Bargeld, davon 100.000 Euro in einem Kopfkissen. Außerdem stellten sie zwei Goldbarren im Wert von über 11.000 Euro und Goldschmuck im Wert von über 4.000 Euro sicher. In der Wohnung eines Tatverdächtigen habe außerdem eine geladene Schusswaffe mit Munition gelegen.

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