Pflegekraft soll demente Seniorin um riesige Geldsumme erleichtert haben
Sie sollte helfen, doch stattdessen soll sie abkassiert haben: Eine Pflegekraft (51) muss sich vor Gericht verantworten, weil sie Zugangsdaten einer dementen Seniorin fotografiert und heimlich Überweisungen getätigt haben soll. Der Schaden: 239.000 Euro.
Laut Kieler Staatsanwaltschaft war die Altenpflegerin in Eckernförde mit der Betreuung einer erheblich dementkranken Seniorin beauftragt. Bei der Durchsicht der persönlichen Unterlagen soll sie die Zugangsdaten für das Online-Banking entdeckt und diese mit dem Handy fotografiert haben. Zwischen dem 28. November und dem 19. Dezember 2022 soll die 51-Jährige dann in mehreren Schritten Überweisungen veranlasst haben. Das Geld ging auf Konten, für die sie selbst oder weitere Beteiligte verfügungsberechtigt gewesen sein sollen.
Altenpflegerin nach mutmaßlichem Betrug an Seniorin angeklagt
Insgesamt sollen die Angeklagte und mutmaßliche Mithelfer auf diese Weise circa 239.000 Euro ergaunert haben. Am Donnerstag wird ihr vor dem Schöffengericht Eckernförde der Prozess gemacht. (jek)
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