„Offener Antisemitismus“: Entsetzen über die Linksjugend in Schleswig-Holstein
Ein Beschluss der Linksjugend Schleswig-Holstein sorgt für ein politisches Beben im Norden. Nachdem bereits die niedersächsische Linkspartei mit einer Verurteilung des „real existierenden Zionismus“ eine bundesweite Debatte auslöste, zieht der Nachwuchs in Schleswig-Holstein nach. Vertreter anderer Parteien zeigen sich entsetzt, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinden wirft der Linksjugend „komplette Ahnungslosigkeit“ vor. Selbst die Linkspartei distanziert sich.
Anfang April fasste die Linksjugend des Landes einen Beschluss mit dem Titel „Ablehnung des Zionismus“, in dem sie „ein Ende der Apartheid in Israel“ fordert. Gerhard Ulrich, Beauftragter für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus des Landes Schleswig-Holstein, ist entsetzt.
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