Norovirus-Infektionen häufen sich im Norden
Wer schon einmal eine Infektion mit dem Norovirus hatte, weiß: Das braucht kein Mensch. Zu Jahresbeginn häufen sich die Fälle im Norden. Was hilft, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren.
Zu Jahresbeginn häufen sich die Fälle von Infektionen mit dem Norovirus in Schleswig-Holstein. In den ersten fünf Wochen seien 482 Erkrankungen gemeldet worden, teilte die AOK NordWest unter Berufung auf Zahlen des Robert Koch-Instituts mit. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres seien es 307 Fälle gewesen. Das Norovirus ist hochansteckend und verursacht Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Besonders betroffen sind den Angaben zufolge Kinder unter fünf Jahren und ältere Menschen.
Noroviren sind hochansteckend
Im gesamten Jahr 2025 waren in Schleswig-Holstein 2285 Fälle gemeldet worden, nach 2367 Fällen im Vorjahr. Während der Coronapandemie in den Jahren 2020 bis 2022 hatte es jeweils deutlich weniger als 1000 gemeldete Norovirus-Infektionen gegeben.

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„Noroviren sind hochansteckend und verbreiten sich rasend schnell“, erklärte der AOK-Vorstandsvorsitzende Tom Ackermann. Das geschehe besonders dort, wo viele Menschen zusammen sind, wie beispielsweise in Kindergärten, Altenheimen und Krankenhäusern. Eine Impfung gegen Noroviren gibt es nicht.
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Als wichtigste Maßnahmen, um Ansteckungen zu vermeiden, nennt die AOK Hygiene. Erkrankte sollten bis zwei Tage nach Abklingen der Symptome abgeschirmt bleiben. Eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahmen sei gründliches Händewaschen mit Seife. (mp/dpa)
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