Mehrfach Wölfe bei Hamburg gesichtet: Wie gefährlich ist die Situation wirklich?
Sparrieshoop, Seester, Barmstedt, A23: Im Kreis Pinneberg sorgen Wolfssichtungen rund um Elmshorn für Verunsicherung. Zu Unrecht, sagt Wolfsexperte Hans-Albrecht Hewicker, denn das Risiko für Menschen sei gering. Anders sieht es hingegen für Tierhalter aus.
Seit dem Jahreswechsel ist mehrfach ein junger Wolf an der Grenze zwischen den Kreisen Pinneberg und Steinburg gesichtet worden: von Seester über Kiebitzreihe und Neuendorf bis nach Sparrieshoop. Nun wurden auch in Barmstedt zwei Wölfe gesichtet. Und am 12. Februar wurde am frühen Morgen ein Wolf auf der A23 überfahren. Seitdem herrschen die unterschiedlichsten Emotionen unter den Menschen: Von Unsicherheit über Angst bis hin zu Begeisterung ist alles dabei. Und viele fragen sich, wie sie mit der Nachricht umgehen sollen. Antworten gibt es von einem, der sich mit dem Wolf genau auskennt: Wolfsexperte Hans-Albrecht Hewicker.
Hewicker ist einer von 70 Wolfsbetreuern im Land. Zwar sei nicht sicher, so Hewicker, dass es sich bei all den Sichtungen um dasselbe Tier handle – das könne nur ein DNA-Abgleich bringen. Denn fast jeder Wolf im Land sei genetisch registriert und könne nachverfolgt werden. Aber es sei sehr wahrscheinlich, dass es sich bei den meisten der Sichtungen um junge, ausgewachsene Wölfe aus dem Rudel in der Region um Bad Segeberg herum handelt. Ob diese auf der Suche nach einem neuen Revier seien, bleibe noch abzuwarten.
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