Bei Glätte und Nebel: Massenkarambolage auf Autobahn-Brücke – Trümmerfeld
Stundenlange Sperrung und mehrere Verletzte: Am Sonntagmorgen ist es bei Glätte und Nebel auf der A23-Brücke über den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) zu mehreren Unfällen gekommen. Insgesamt waren sieben Fahrzeuge involviert – der Verursacher fuhr laut Polizei einfach davon.
Gegen 7.15 Uhr meldeten Autofahrer ein Trümmerfeld auf dem Nord-Ostsee-Kanal zwischen den Anschlussstellen Schafstedt (Kreis Dithmarschen) und Hanerau-Hademarschen (Kreis Rendsburg-Eckernförde) in Richtung Hamburg.
Zu diesem Zeitpunkt war die Fahrbahn bereits spiegelglatt, weshalb der Unfallfahrer offenbar mit seinem Wagen gegen die Mittelleitplanke prallte und sich anschließend von der Unfallstelle entfernte. Als die Polizei an der Gefahrenstelle eintraf und die Trümmer beiseite räumen wollten, kam es dann im dichten Nebel zu weiteren Stauende-Unfällen.
Sieben Fahrzeuge an Unfällen beteiligt – drei Verletzte
Die Autobahnpolizei Elmshorn sprach von insgesamt sieben Fahrzeugen, die an mehreren Stellen im Stau aufeinander gefahren waren. Die Polizeibeamten, die noch auf der Autobahn waren, um die Trümmer zu räumen, wurden glücklicherweise nicht von nachfolgenden Fahrzeugen getroffen. Aufgrund der extremen Glätte wurde der Verkehr an der Anschlussstelle Schafstedt abgeleitet. Zwei Menschen wurden leicht, ein Fahrzeuginsasse schwer verletzt, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Alle kamen zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus.
Ein Autofahrer berichtete, wie eine Polizistin auf der rutschigen Straße zu Boden fiel. Ein anderer Fahrer wollte gerade Vögel zu einer Vogelbörse nach Wilster bringen, als ein nachfolgender Wagen in seinen Geländewagen prallte. Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Freiwillige Feuerwehr Schafstedt vor Ort, um die Aufräumarbeiten zu unterstützen.
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Erst kurz vor 10 Uhr konnten alle Fahrzeuge entfernt und die Autobahn wieder freigegeben werden. Zuvor wurden jedoch noch die Personalien eines Tiguan-Fahrers aufgenommen, der sich durch die Autobahnabsperrung schlängelte. Wer den ersten Unfall verursacht hat, ist weiterhin unklar. Hinweise nimmt die Autobahnpolizei Elmshorn entgegen.
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