Im Norden 

Lotse auf Containerschiff kollabiert – dramatischer Rettungseinsatz vor Nordseeinsel

DGzRS-Rettungsboote suchen in der Elbmündung vor Cuxhaven nach einem vermissten Seemann.
Mehrere Rettungskräfte des DGzRS waren im Einsatz. (Symbolfoto)

Elblotse kollabiert an Bord. Kollege reanimiert ihn unter Anleitung über Funk.

Vor der Nordseeinsel Helgoland ist es am Sonntag zu einem dramatischen Rettungseinsatz auf einem Containerschiff gekommen. Dort war ein Lotse, der den Frachter durch die Elbe in den Hamburger Hafen führen sollte, zusammengebrochen. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Wie eine Sprecherin der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) der MOPO auf Nachfrage mitteilte, sei der Notfall gegen 10.30 Uhr vom Containerschiff MSC Maxine gemeldet worden. 

Rettungskräfte rücken mit Boot und Hubschrauber an

Während ein Sanitäter der Einsatzleitstelle des DGzRS einem Besatzungsmitglied Anweisungen zur Reanimation des Lotsen gab, rückten Rettungskräfte mit dem Mehrzwecschiff Neuwerk über das Meer an. Nach 15 Minuten waren sie am Einsatzort, zusätzlich wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert.

Kurz darauf konnte der Lotse mit stabilisiertem Kreislauf in eine Klinik geflogen werden. Die MSC Maxine setzte ihre Fahrt in den Hamburger Hafen fort.