Besucher der Eisberge an der Elbe in Geesthacht. Der Betreten der Fläche ist gefährlich, warnt die Feuerwehr.

Besucher der Eisberge an der Elbe in Geesthacht. Der Betreten der Fläche ist gefährlich, warnt die Feuerwehr. Foto: picture alliance/dpa/Bodo Marks

Lebensgefahr: Leichtsinnige klettern auf Eisberge an der Elbe

Das Naturschauspiel ist beeindruckend, doch die Unfallgefahr ist hoch: Die Eisberge, die sich an der Elbe bei Geesthacht aufgetürmt haben, ziehen seit rund zwei Wochen Tausende Schaulustige an. Dabei klettern manche Besucher auf die Eismassen und bringen sich damit in Lebensgefahr, wie die Feuerwehr warnt.

„An den Wochenenden sieht die Eisfläche teilweise aus wie ein Ameisenhaufen“, beschreibt Sascha Tönnies, Wehrführer der Feuerwehr Geesthacht, gegenüber der MOPO den Besucherandrang. Doch nicht nur das Eis selbst, auch der Weg zur Elbe sei sehr glatt und daher gefährlich: „Es gab nach meinem Kenntnisstand bisher drei Verletzte. Einer erlitt einen offenen Bruch und musste von uns ins Krankenhaus gebracht werden.“

Feuerwehr: „Einzelne Personen klettern auf die Eisberge“

„Besonders gefährlich: Einzelne Personen klettern auf die meterhohen Eisberge“, warnt die Feuerwehr Geesthacht auf Facebook. „Diese sind extrem rutschig, instabil und können jederzeit abbrechen oder ins Rutschen geraten. Ein Sturz kann schwere oder lebensgefährliche Folgen haben.“

Die Eisberge an der Elbe in Geesthacht sind eine Besucherattraktion. Bodo Marks/picture alliance/dpa
Die Eisberge an der Elbe in Geesthacht sind eine Besucherattraktion.
Die Eisberge an der Elbe in Geesthacht sind eine Besucherattraktion.

Entstanden sind die Eisberge als Überreste einer geschlossenen Decke unterhalb des Stauwehrs: Anhaltender Frost und starker Ostwind hatten die Elbe zugefroren, Eisbrecher mussten die Fläche anschließend aufbrechen, um den Wasserabfluss sicherzustellen. Teile der Eismassen blieben am Ufer liegen und türmten sich meterhoch auf.

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Die Feuerwehr weist darauf hin, dass es im Bereich der Schleuseninsel keine Parkmöglichkeiten gibt. Zufahrten und Rettungswege müssen jederzeit frei bleiben – es sei bereits zu erheblichen Behinderungen gekommen. Zudem seien auch die Zufahrtswege durch Glätte sehr rutschig. (tst)

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