Katastrophe knapp verhindert: Zug stoppt kurz vor festgefahrenem Schulbus
Das war knapp: Ein Schulbus mit 30 Kindern fährt sich auf einem Bahnübergang fest. Der Lokführer verhindert ein schweres Zugunglück. Auch die Schüler reagieren schnell.
Mit einer Schnellbremsung hat der Triebwagenführer eines Erixx-Zugs bei Scharbeutz in Schleswig-Holstein den Zusammenstoß mit einem Schulbus verhindert. Der Gelenkbus mit 30 Schülern hatte sich am Morgen im Schnee auf einem Bahnübergang im Ortsteil Pönitz festgefahren, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Mehrere Medien berichteten.
Die Kinder hätten geistesgegenwärtig mit ihren Handys Lichtsignale gegeben. Der Fahrer habe die Gefahr erkannt und den Zug etwa 20 Meter vor dem Bahnübergang anhalten können. Verletzt wurde niemand.
Zugverkehr nahe Beinahe-Crash unterbrochen
Bei einer Schnellbremsung werde feiner Quarzsand zwischen Schienen und Rädern gesprüht, damit das Fahrzeug nicht ins Gleiten komme und schneller stehe, erklärte ein Erixx-Sprecher. Der Zug fuhr aus Mölln kommend in Richtung Kiel. Der Bahnübergang liegt etwa drei Kilometer hinter der Haltestelle Pönitz.
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Der Zugverkehr wurde unterbrochen, zwischen Eutin und Pansdorf richtete Erixx einen Busersatzverkehr ein. Der Bus sei inzwischen vom Bahnübergang weggefahren worden. Nun müsse der Bahnübergang von Eis und Schnee befreit werden, sagte der Unternehmenssprecher. Dazu müsse zunächst geklärt werden, wer für die Räumung zuständig sei. (dpa)
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