Karnickel-Drama um Influencerin geht weiter: Was ihr jetzt droht
Sie hat vier Kaninchen im Wald ausgesetzt, weil sie mit ihnen überfordert war: Alicia Vosgrau, Influencerin aus Norderstedt bei Hamburg, steht seit Tagen massiv in der Kritik. Nun droht ihr sogar eine Strafverfolgung.
Anfang Dezember schilderte Alicia Vosgrau auf ihrem Instagram-Account „aliciasmumlife“, die Kaninchen ihrer Kinder im Wald ausgesetzt zu haben. Sie sei nach der Geburt ihres dritten Kindes im Juni überfordert gewesen. Sie habe sich in einem „totalen Ausnahmezustand“ befunden.
Nachdem bereits zwei Kaninchen verendet waren, habe die Familie die restlichen Tiere ausgesetzt. In der Annahme, ihnen damit etwas Gutes zu tun, so Vosgrau. Zahlreiche Nutzer reagierten in ihren Kommentaren – auch zu anderen Instagram-Beiträgen – empört und mit Boykott-Aufrufen. Die Story war kurze Zeit später nicht mehr aufrufbar. Mittlerweile hat die Influencerin sogar die Kommentarfunktion auf ihrem Account deaktiviert.
PETA: Vosgrau soll Hunde abgeben
Die Tiere wurden im August von dem Tierheim in Henstedt-Ulzburg gefunden. Dank eines Hinweises und aufgrund zahlreicher Videos und Fotos auf dem Instagram-Profil von Vosgrau, konnten die Kaninchen eindeutig identifiziert werden. Das Tierheim übergab das gefundene Material der Polizei und erstattete Anzeige. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Kiel in dem Fall.
Auch die Tierschutzorganisation PETA hat sich mittlerweile zu dem Vorfall geäußert: „Wer Tiere im Wald aussetzt, handelt nicht aus Unwissen, sondern übernimmt keine Verantwortung – und riskiert bewusst ihren Tod“, so eine Sprecherin.
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PETA habe die zuständigen Behörden kontaktiert und ein Tierhalteverbot gefordert. Denn: Die Familie von Vosgrau besitzt auch noch Hunde. Solange das Verbot geprüft wird, appelliert PETA an die Familie, „Hunde in fachkundige Hände abzugeben und nie wieder ein Tier nach Hause zu holen.“ (mp)
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