Schleswig-Holstein

Karl-May-Spiele: Neues Stück wird zum Publikumshit

Zahlreiche Besucher verfolgen die Karl-May-Spiele im Kalkbergstadion vor dem Kalkberg bei Sonnenuntergang.
Zahlreiche Besucher verfolgen die Karl-May-Spiele im Kalkbergstadion (Archivbild).

Das Abenteuer um Winnetou und Old Shatterhand lockt in dieser Saison besonders viele Besucher nach Bad Segeberg. Was hinter dem Erfolg der aktuellen Inszenierung steckt.

Die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg haben in dieser Saison bereits mehr als 200.000 Besucher angelockt. Die Zahl sei mit dem Besuch der achtjährigen Matilda und ihrer Eltern aus Malente (Kreis Ostholstein) übersprungen worden, sagte ein Sprecher der Spiele am Kalkberg. Geschäftsführerin Ute Thienel überreichte der Familie einen Urlaubsgutschein. „Wir sind alle sehr glücklich, dass die Inszenierung unseren Gästen so gut gefällt”, sagte Thienel.

In dieser Saison führt das Ensemble das Stück „Im Tal des Todes” auf. Im Mittelpunkt des Abenteuers steht das mexikanische Dorf San Miguel. Erzschurke Roulin, gespielt von Florian Fitz, nimmt Menschen gefangen und zwingt sie, in seiner Quecksilbermine zu arbeiten. Winnetou (Alexander Klaws) und Old Shatterhand (Bastian Semm) stellen sich ihm in den Weg.

Die 200.000. Besucherin wurde bei der 35. Vorstellung am Samstag begrüßt. Im vergangenen Jahr war diese Marke erst bei der 37. Vorstellung erreicht worden. „Im Tal des Todes” wird noch bis zum 6. September gezeigt. Die Aufführungen beginnen jeweils donnerstags, freitags und samstags um 15 Uhr und 20 Uhr sowie sonntags um 15 Uhr. (dpa/mp)

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