Ein Milchlaster ist in Hohenwestedt gegen den Rettungshubschrauber gekracht.

Ein Milchlaster ist in Hohenwestedt gegen den Rettungshubschrauber gekracht. Foto: Daniel Friederichs

Bei Notfall-Einsatz: Lkw kracht in Rotor von Rettungshubschrauber

Mitten in einem Notfall-Einsatz kracht ein Lkw gegen den Rettungshubschrauber „Christoph 67“. Was das für Crew und Patienten bedeutet – und warum nun ein Schwertransport nötig ist.

Ein Lkw hat am Morgen in Hohenwestedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde) das Rotorblatt eines gelandeten Rettungshubschraubers touchiert. Dabei entstand gegen 8.30 Uhr Sachschaden im mittleren sechsstelligen Bereich, wie die Polizei berichtete.

Rettungshubschrauber war wegen eines Notfalls im Einsatz

Menschen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden. Weil der Hubschrauber nicht mehr abheben konnte, wurde ein Ersatzhubschrauber angefordert.



Das Team des Rettungshubschraubers „Christoph 67“ war auf dem Gelände einer Molkerei gelandet, weil es in einer Nachbarstraße zuvor einen internistischen Notfall gegeben hatte. Polizeikräfte brachten die Besatzung des Hubschraubers zum Einsatzort, der selbst blieb auf dem Gelände der Molkerei. Dort fuhr wenig später ein Lkw-Fahrer zu dicht an dem Helikopter vorbei und beschädigte das Rotorblatt.

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Um den Schaden zu beheben, mussten vor Ort alle vier Rotorblätter abgebaut werden. Wie Jochen Oesterle, Sprecher der ADAC-Luftrettung, am Abend berichtete, werde der Hubschrauber nun per Tieflader auf die Werft der ADAC-Luftrettung nach Halle-Oppin (Sachsen-Anhalt) gebracht. Unterdessen sei zudem eine Ersatz-Maschine für den Rettungsdienst in Schleswig-Holstein gelandet. (dpa/mp)

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