In Tangstedt ist ein Hund im Eis eingebrochen und wurde danach von der Feuerwehr nach Hause gefahren.

In Tangstedt ist ein Hund im Eis eingebrochen und wurde danach von der Feuerwehr nach Hause gefahren. Foto: Christoph Leimig

Hund und Halter brechen im Eis ein: Großaufgebot im Einsatz

An der Kiesgrube „Costa Kiesa“ bei Hamburg ereignen sich am frühen Sonntagmorgen dramatische Szenen: Ein Hund rennt auf den noch zugefrorenen Baggersee und bricht ein. Und der Hundehalter gleich hinterher.

Gegen 8.30 Uhr wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften an die Kiesgrube Costa Kiesa in Tangstedt (Kreis Stormarn) gerufen. Der Grund für den Einsatz: Ein Hund lief auf die noch zugefrorene Wasserfläche der Kiesgrube, die im Sommer auch als Badesee benutzt wird, und brach ein.

Halter will Hund retten – und bricht im Eis ein

Um den Hund aus dem See zu retten, eilte der Halter sogleich hinterher und brach ebenfalls im Eis ein. Als die Rettungskräfte am Unglücksort ankamen, trafen sie Tier und Besitzer jedoch am Ufer an. Glücklicherweise konnten beide sich aus eigener Kraft aus dem Eis befreien und zum Ufer gelangen.

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Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr war der Halter jedoch unterkühlt und wurde vorsichtshalber in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt sei die Situation glimpflich ausgegangen, so der Sprecher. Zu dem Befinden des Hundes konnte er allerdings keine Angaben machen. Nach Angaben eines Reporters vor Ort wurde der Vierbeiner zusammen mit einem Artgenossen von der Feuerwehr nach Hause gebracht. (kla)

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