Fähre hat Eisschaden – Eisbrecher versorgt Hiddensee

Der Schlepper „Bock“ zieht die Fähre „Vitte“ durch den Hafen von Stralsund zur Werft. Foto: picture alliance / dpa/Stefan Sauer

Ostseeinsel nur noch mit Eisbrecher erreichbar – Polizei schickt Verstärkung

Nur ein Eisbrecher bringt derzeit noch Menschen von und auf die Insel Hiddensee. Für alle Fälle schickt die Polizei deshalb einen zusätzlichen Beamten auf die Insel – und dankt für die Unterkunft.

Weil der Verkehr von und auf die Insel Hiddensee eisbedingt sehr eingeschränkt ist, verstärkt die Polizei vorsorglich ihre Präsenz auf der Insel. Wie die Polizei mitteilte, „wird der dort eingesetzte Kontaktbeamte durch einen zweiten Polizisten rund um die Uhr unterstützt“.

Ziel sei es, „die Einsatzfähigkeit auch unter erschwerten Bedingungen sicherzustellen und im Bedarfsfall verlässliche Unterstützung bei Einsatz- und Notlagen vor Ort zu haben“.

Fähre „Vitte“ mit Eisschaden – „Swanti“ alleine unterwegs

Nach dem Eisschaden der Fähre „Vitte“ hält weiterhin nur der Eisbrecher „Swanti“ einen Notverkehr von und zur Insel Hiddensee aufrecht. Erlaubt sei nur die Mitfahrt in Notfällen, etwa bei nicht aufschiebbaren Arztterminen, sagte eine Sprecherin des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Ostsee am Donnerstag. Das könnten etwa Dialysen oder Chemotherapien sein

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Das Schiff verkehrt aktuell nach Angaben der Reederei Hiddensee zwischen Vitte auf Hiddensee und Wittow Süd. Jeweils drei Abfahrten sind demnach täglich vorgesehen. Das Schiff hat laut Reederei Platz für maximal 20 Passagiere. Touristische Fahrten seien untersagt. Die Polizei kontrolliere dies zu den Abfahrten, schrieb ein Unternehmenssprecher.(dpa/mp)

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