Gute Nachricht nach Dauerfrost: Elbfähre nach zwei Wochen wieder im Einsatz
Wegen der extremen Witterungen war die Elbfähre zwischen Glückstadt und Wischhafen fast zwei Wochen lang nicht im Einsatz. Jetzt gibt es gute Nachrichten.
Seit Donnerstagmorgen um 7.30 Uhr hat die Elbfähre zwischen Glückstadt im Kreis Steinburg und Wischhafen (Landkreis Stade) ihren Betrieb wieder aufgenommen. Die Fähre war seit dem 30. Januar nicht mehr im Einsatz. Grund dafür waren Eisschollen, die wegen des kalten Winters auf der Elbe trieben und sich in Wischhafen sammelten. Weiterhin drückte der starke und lang anhaltenden Ostwind das Wasser aus der Elbe, was für einen ungewöhnlich lang anhaltenden Niedrigwasserstand sorgte. Einige Fähren lagen demnach auf dem Schlick auf.
Betriebsstopp der Elbfähre ungewöhnlich lang
Der Geschäftsführer der FRS-Elbfähre, Tim Kunstmann, beschrieb die Süderelbe gegenüber „NDR-Schleswig-Holstein“ wie einen „Eimer aus crushed Eis“. Der fast zweiwöchige Betriebsstopp sei Kunstmann zufolge „außergewöhnlich lang“ gewesen, wie der „NDR“ berichtete. Man sei den Kunden dankbar für das Verständnis und freue sich darauf, dass es endlich wieder losgehe.
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Zwischenzeitlich hatte die Reederei sogar versucht, mithilfe von Eisbrechern die Elbe wieder befahrbar zu machen. Jedoch ohne Erfolg. Nun kann sie dank der milderen Temperaturen auf die Eisbrecher verzichten. Die Reederei weist jedoch nach wie vor darauf hin, dass es wegen der Eissituation zu Verzögerungen kommen kann. Die Elbfähre wird vor allem von Pendlern und Schülern benutzt. (mp)
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