Feuerwehrkräfte beim Großbrand in Struvenhütten (Kreis Segeberg).

Feuerwehrkräfte beim Großbrand in Struvenhütten (Kreis Segeberg). Foto: NEWS5

Großbrand im Norden: Landwirt rettet rund 70 Tiere – 150 Kräfte im Einsatz

Großbrand im Kreis Segeberg: Auf einem Bauernhof in Struvenhütten ist am Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Das Leben zahlreicher Kühe war in Gefahr. Der entstandene Schaden ist immens.

Der erste Notruf ging um 2.15 Uhr in der Leitstelle der Feuerwehr ein: Ein Kuhstall würde brennen, man brauche sofortige Hilfe. Die Leitstelle entsandte ein entsprechend großes Aufgebot an die Stuvenborner Straße. Noch auf der Anfahrt wurde die Alarmstufe erhöht, weil bereits Feuerschein erkennbar war. In der Spitze waren 150 Retter bei dem Großbrand im Einsatz.

Großbrand im Norden: Kühe kommen bei Nachbarn unter

Die Kühe – darunter auch Kälber – hatte der Landwirt bereits beim Eintreffen der Feuerwehr aus dem Stahl gerettet. Er hatte geistesgegenwärtig das Tor geöffnet und die rund 70 Tiere ins Freie geführt. Sie kamen bei benachbarten Landwirten aus dem Dorf unter.

Laut Feuerwehr haben Rettungskräfte zwei Menschen behandelt, mutmaßlich Bewohner des Hofs. Sie kamen ins Krankenhaus, Lebensgefahr bestand nicht.

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Der Stall wurde durch das Feuer stark beschädigt. Teile des Daches stürzten ein, insgesamt hielt der Stall dem Feuer aber stand. Das lag auch am schnellen Einsatz der Feuerwehr, die über mehrere Stunden den Brand bekämpfte. Erst gegen 6 Uhr übergaben die Kräfte den Hof wieder an den Landwirt.

Die Polizei übernahm daraufhin ihre Ermittlungen. Die genaue Ursache für den Großbrand ist unklar, aktuell könne man noch nichts ausschließen, so ein Sprecher. Der Schaden wird auf mindestens 250.000 Euro geschätzt. Inwieweit der Betrieb auf dem Hof eingeschränkt ist, ist unklar. (dg)

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