Gefährlicher Stoff tritt bei Firma im Norden aus – Mitarbeiter im Krankenhaus!
Großeinsatz der Feuerwehr bei einer Speditionsfirma in Neumünster. Ein gefährlicher, krebserregender Stoff ist am Donnerstagmorgen ausgetreten, mehrere Beschäftigte wurden in Krankenhäuser gebracht.
Gegen 7.20 Uhr wurde bei einer Speditions- und Logistikfirma im Krokamp ein Austritt eines gefährlichen Stoffes gemeldet. Daraufhin löste die Leitstelle einen Großalarm aus.
Einsatz in Speditionsfirma: Feuerwehr entdeckt Formaldehyd
Nach ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte trat Formaldehyd in geringen Mengen aus, nachdem beim Verladen von Kanistern ein Missgeschick passiert war. Trotz der relativ kleinen ausgetretenen Menge führte die hohe Reizwirkung des Stoffes zu einem massiven Einsatz mit umfangreichen Sicherungs- und Dekontaminationsmaßnahmen.
Insgesamt klagten 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spedition über Beschwerden, vor allem Reizungen der Augen und der Schleimhäute. Alle Betroffenen wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser transportiert.
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Die Feuerwehr richtete eine umfangreiche Gefahrenzone ein und führte Messungen der Luftwerte durch. Parallel dazu wurde die betroffene Halle belüftet und das ausgetretene Formaldehyd fachgerecht gebunden und entsorgt. Der Einsatz dauerte längere Zeit an.
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