Flucht vor Zoll endet im Zaun: Smart-Fahrer mit Drogen erwischt
Eine Kontrolle auf der Autobahn wollte er offenbar um jeden Preis vermeiden – und setzte zur Flucht an. Am Ende landete ein 30-jähriger Hamburger mit seinem Smart im Zaun eines Grundstücks in Großhansdorf.
Nach Angaben von Staatsanwaltschaft Lübeck und Polizeidirektion Ratzeburg wollten zivile Zollbeamte den Fahrer am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr auf der A1 in Richtung Lübeck kontrollieren. In Höhe des Rastplatzes Buddikate (Kreis Stormarn) sollte der Smart-Fahrer angehalten werden, doch der Mann gab Gas und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen.
A1: Wilde Verfolgungsjagd im Smart
Der Fahrer verließ die Autobahn anschließend am Autobahnkreuz Bargteheide und setzte seine Flucht über mehrere Land- und Kreisstraßen fort. In der Ortschaft Großhansdorf verlor er schließlich die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Smart kam im Ihlendieksweg von der Straße ab und blieb in einem Zaun stehen.

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:
- Luisa Neubauer im MOPO-Interview: „Ich bin immer noch das Mädchen, das seinen Vater zu früh verlor”
- Sommerurlaub: Wird alles teurer? Wo’s noch Schnäppchen gibt
- Plattdeutsch-Boom: Ihre Kurse sind ständig ausgebucht
- Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
- 16 Seiten Sport: Vor dem Derby! Legende Ailton packt aus
- 28 Seiten Plan 7: Endlich wieder nachts ins Museum & Ausgeh-Tipps für jeden Tag
Der Unfallfahrer flüchtete zu Fuß in ein angrenzendes Waldstück. Zollbeamte und Polizeikräfte nahmen die Verfolgung auf und konnten den Verdächtigen kurze Zeit später stellen. Der 30-jährige Hamburger wurde vorläufig festgenommen.
Polizei stellt Smart-Flüchtigen zu Fuß
Während der Flucht soll der Mann einen verdächtigen Gegenstand weggeworfen haben. Die Beamten fanden diesen später wieder. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um eine nicht geringe Menge Betäubungsmittel, die sichergestellt wurde. Genauere Angaben zu Art und Menge machten die Ermittler aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht.
Das könnte Sie auch interessieren: Nachbar mit Beil erschlagen: Täter muss nicht ins Gefängnis
Der Hamburger musste sich außerdem einer Blutprobe unterziehen, weil Hinweise auf Drogenkonsum vorlagen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er zunächst wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.