Ein AfD-Infostand wurde von Gegendemonstranten gestört (Symbolbild).

Ein AfD-Infostand wurde von Gegendemonstranten gestört (Symbolbild). Foto: Hannes P. Albert/dpa

Demonstranten stören AfD-Infostand – Polizei wendet Gewalt an

Störaktionen, Sachbeschädigungen, Verkehrsbehinderungen: Etwa 800 Gegendemonstranten haben AfD-Vertretern an einem Infostand am Samstag in Flensburg das Leben schwer gemacht. Insgesamt gab es 13 Strafanzeigen. Die Polizei wendete körperliche Gewalt an, um den Stand zu schützen.

Wie die Polizeidirektion Flensburg mitteilte, demonstrierten die Menschen gegen den geplanten Infostand von Vertretern der AfD am Nordermarkt, einem der beiden Hauptplätze der Stadt. Bereits während des Aufbaus kam es demnach zu einer Sachbeschädigung.

Schutz von AfD-Infostand: Polizei wird „handgreiflich“

Insgesamt 13 Strafanzeigen wurden gestellt, zehn davon im Zusammenhang mit dem Versuch mehrerer Demonstranten, über einen Häuserdurchgang in den Bereich des AfD-Infostandes zu kommen. Um Letzteren vor Angriffen der Gegner zu schützen, wandte die Polizei auch sogenannte „einfache“ körperliche Gewalt an. Dazu zählen laut Definition Handlungen wie Festhalten, Schieben, Stoßen oder Fixieren.

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Die Polizei gab außerdem bekannt, dass zeitgleich mit der Aktion Fassadenteile von einem Gebäude am Willy-Brandt-Platz in Flensburg abbröckelten. Der damit verbundene Einsatz stand nicht im Zusammenhang mit den Demos. (prei)

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