Crash im Nord-Ostsee-Kanal: Frachter kracht in querliegendes Schiff
Kollision im Nord-Ostsee-Kanal: Zwei Schiffe sind in der Nacht zu Samstag ineinander gekracht. In Höhe der Ausweiche Dückerswisch bei Brunsbüttel stießen zwei Frachter zusammen – danach endete die Fahrt für beide.
Gegen 3.25 Uhr meldete die Verkehrszentrale Nord-Ostsee-Kanal den Unfall der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel. Nach bisherigen Erkenntnissen war das niederländische Schiff ostwärts unterwegs, in Richtung Schleuse Kiel-Holtenau. Beim Einlaufen in die Ausweiche geriet es aus bislang nicht abschließend geklärter Ursache außer Kontrolle – und lag anschließend quer im Kanal.
Nord-Ostsee-Kanal: Kapitän konnte das Schiff nicht rechtzeitig anhalten
Zur gleichen Zeit näherte sich aus der Gegenrichtung das unter portugiesischer Flagge fahrende Mehrzweckschiff, das westwärts zur Schleuse Brunsbüttel unterwegs war. Der Schiffsführer leitete laut Polizei noch ein Voll-Zurück-Manöver ein, konnte die Kollision aber nicht mehr verhindern: Der Bug des Schiffes prallte gegen das Backbordheck des querliegenden Frachters.
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Verletzt wurde nach Angaben der Besatzungen niemand. Auch Wassereinbrüche oder austretende Betriebsstoffe stellten die Einsatzkräfte nicht fest. Wegen der Schäden ordnete die Berufsgenossenschaft Verkehr jedoch für beide Schiffe ein Weiterfahrverbot an, bis die Klasse die Fahrtüchtigkeit wieder bestätigt. Die Wasserschutzpolizei ermittelt weiter zur Unfallursache. (mp)
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