Der autonome Shuttlebus „HEAT“ in der HafenCity.
  • Der Bund will den ÖPNV-Ausbau am Rande von Hamburg unterstützen. Dabei sollen unter anderem automatische Bus-Shuttles eingesetzt werden. (Symbolbild)
  • Foto: dpa

Bund fördert Verkehrsprojekte am Hamburger Rand

Der Bund will in den kommenden drei Jahren ein kreisübergreifendes Projekt im öffentlichen Nahverkehr im Hamburger Rand mit 18 Millionen Euro fördern. Dabei geht es um neue Express-Buslinien, automatisierte Bus-Shuttles und den Ausbau der Stadtverkehre, wie der Kreis Pinneberg am Dienstag mitteilte. Geplant sind auch längere Betriebszeiten sowie dichtere Takte der Busse.

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) begrüßte die gute Zusammenarbeit in der Region. Gerade in der pendlerstarken Metropolregion sei es wichtig, dass der Nahverkehr nach Corona wieder mit Schwung Fahrt aufnehme.

CO₂-Emissionen im Verkehr sollen reduziert werden

Den Angaben zufolge sind die Kreise Pinneberg, Segeberg, Herzogtum-Lauenburg und Stormarn an dem Projekt „ÖVerKAnT“ beteiligt. Der Bund will bis 2024 zwölf Modellprojekte fördern, die CO₂-Emissionen im Verkehr durch ein attraktiveres Angebot nachhaltig reduzieren sollen.

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Bis Ende Oktober müssen die beteiligten Kreise entsprechende Förderanträge einreichen. Der Bund trägt bis zu 80 Prozent. Erste Projekte sollen zum Fahrplanwechsel im Dezember beginnen. (mp/dpa)

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