Einer der Träger der neuen Brücke in Reinbek ist beim Transport auf dem Lkw verrutscht.

Einer der Träger der neuen Brücke in Reinbek ist beim Transport auf dem Lkw verrutscht. Foto: HamburgNews

Brückenteil verrutscht: S-Bahn-Strecke war dicht – so geht’s weiter

An der Sophienstraße in Reinbek (Kreis Stormarn) baut die Stadt derzeit eine neue Brücke. Doch in der Nacht zum Freitag verrutschte plötzlich ein Träger bei der Anlieferung. Davon betroffen war auch der Bahnverkehr, der direkt unter der Brücke verläuft. Jetzt ist klar, wie es weitergeht.

Die Spedition transportierte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag weitere Träger für die neue Herzog-Adolf-Brücke nach Reinbek. Diese sollten eigentlich gegen 1.20 Uhr eingehoben werden. Es ist nicht das erste Mal, erst vor wenigen Tagen wurden zwei weitere der insgesamt fünf tonnenschweren Träger erfolgreich dort abgeliefert.

Stadt Reinbek plant neue Brücke – Träger verrutscht

Doch in dieser Nacht verrutschte plötzlich einer der Träger während des Transports auf der Zugmaschine, bestätigte ein Sprecher der Stadt Reinbek. Dieser lag daraufhin schief auf dem Schwerlaster. Am Freitagmittag war ein zweiter Kran vor Ort, um den verrutschten Träger anzuheben und auf einen separaten Bock zu stellen.

Für die Dauer der Arbeiten musste die S-Bahn-Strecke der Linie S7 zwischen Bergedorf und Aumühle kurzfristig für etwa 15 Minuten gesperrt werden. Ein Ersatzverkehr mit Taxis wurde eingerichtet.

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Ein Statiker vor Ort begutachtete den Träger und gab am Nachmittag schließlich grünes Licht: Der Träger kann in der Nacht von Montag auf Dienstag eingesetzt werden.

Die neue Herzog-Adolf-Brücke wird breiter sein als die bisherige. Die Stadt Reinbek plant, dass ein Teil des Busverkehrs in Richtung Wentorf dort entlangfahren kann und nicht mehr die Hauptkreuzung in der Innenstadt passieren muss. Die Kosten liegen bei circa 1,6 Millionen Euro. (aba)

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