Schüsse auf Rocker – Großeinsatz im Norden

Bis in die Nacht wurden am Tatort Spuren gesichert. Foto: Mopics

Eskalierte ein Streit im Rockermilieu? Mann im Norden niedergeschossen

Großeinsatz der Polizei und der Kripo am Samstagabend Ahrensbök (Kreis Ostholstein). Dort wurde ein Mann durch Schüsse schwer verletzt. Was bisher bekannt ist:

Die Tat ereignete sich am Samstagabend gegen 18.20 Uhr. In der rund 8000-Seelen-Gemeinde waren plötzlich Schüsse an der Lübecker Straße zu hören. Ein Mann (33) wurde auf offener Straße getroffen. Schwer blutend schleppte sich das Opfer noch rund 100 Meter bis zu seiner Wohnung.

Opfer mit Notarzt in Klinik – Polizei sucht Zeugen

Zwischenzeitlich waren Anwohner auf die Gewalttat aufmerksam geworden und wählten den Notruf. Kurz darauf rückten zahlreiche Streifenwagen sowie ein Rettungswagen und ein Notarzt an. Das Opfer kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Lebensgefahr besteht laut Polizei aber nicht.

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Bis in die Nacht sicherte die Kripo Spuren am Tatort, stellte Patronenhülsen sicher und dokumentierte Einschusslöcher an Hauswänden. Die Beamten schließen nicht aus, dass die Tat dem Rockermilieu zuzuordnen ist. Laut Zeugen soll es zuvor auf einem nahegelegenen Parkplatz zu einem Streit zwischen dem Opfer und zwei unbekannten Männern gekommen sein.

Die Kripo ermittelt wegen versuchten Totschlags und sucht Zeugen. Hinweise an Tel. (0451)-1310.

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