Autos beschossen: Polizei sucht Zeugen nach Angriffen an Friedhof
Ein lautes Knacken – und plötzlich zerbricht die Seitenscheibe: Auf der Kreisstraße 25 in Lebrade in der Nähe von Plön sind am Donnerstagmittag zwei fahrende Autos beschossen worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen war gegen 13 Uhr ein 35-Jähriger mit seinem VW Passat auf der K25 aus Richtung Plön unterwegs, so die Polizei. In Lebrade, auf Höhe des Friedhofs, nahm er plötzlich ein lautes Knacken wahr. Kurz darauf zerbrach die hintere rechte Seitenscheibe seines Wagens.
Im Norden: Autos beschossen – Zeugen gesucht
Der Mann wendete sofort und fuhr einige Meter zurück, um nach der Ursache zu schauen. Dabei bemerkte er einen weiteren Wagen, der am Fahrbahnrand stand. Die 64 Jahre alte Fahrerin war zuvor gemeinsam mit ihrem 71-jährigen Ehemann in Richtung Plön unterwegs gewesen. Auch sie hatte in Höhe des Friedhofs während der Fahrt einen Beschuss auf die linke hintere Seitenscheibe ihres Fahrzeugs bemerkt und daraufhin angehalten.
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Einsatzkräfte des Polizeireviers Plön suchten vor Ort nach Spuren und befragten Anwohner. Nach jetzigem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass jemand mit einer Zwille oder einem ähnlichen Gegenstand gezielt Steine oder andere Geschosse auf die vorbeifahrenden Fahrzeuge abgefeuert hat.
Die Ortsdurchfahrt Lebrade wird derzeit verstärkt als Ausweichstrecke genutzt, weil die Bundesstraße 76 zwischen Preetz und Plön gesperrt ist.
Polizei: Solche Taten sind kein harmloser Streich!
Bei solchen Taten handele es sich keinesfalls um einen harmlosen Streich, mahnt die Polizei. Das gezielte Beschießen von Fahrzeugen sei ein erheblicher Eingriff in den Straßenverkehr und könne schwerste Unfälle mit lebensgefährlichen Folgen verursachen. Schon kleine Geschosse könnten bei fahrenden Autos zu Kontrollverlust führen und damit Menschenleben gefährden.
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Deshalb bitten die Beamten um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Beobachtungen. Auch weitere mögliche Geschädigte sollen sich melden. Hinweise nimmt das Polizeirevier Plön unter Tel. 04522-5005142 entgegen. Es wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung ermittelt. (nf)
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