Autobahn stundenlang gesperrt: Großes Glück bei schwerem Unfall im Norden
Großes Glück für Autofahrer auf der A23: Bei einem Unfall, der deutlich schlimmer hätte ausgehen können, ist nur eine Person leicht verletzt worden. Die Autobahn war über Stunden gesperrt.
Laut Polizei war am Samstagabend gegen 21 Uhr ein Mann in seinem BMW in Richtung Itzehoe unterwegs, als auf Höhe der Anschlussstelle Hohenfelde (Kreis Steinburg) und bei etwa 150 km/h einer seiner vier Reifen platzte. Der Mann verlor die Kontrolle und prallte mit seinem Wagen gegen die Außenschutzplanke.
Insassen hatten Glück im Unglück
Die Fahrer zweier dahinter kommenden Wagen konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen, es kam zur Kollision mit dem BMW; während ein Mercedes noch zurückschleuderte und gegen die Mittelplanke stieß, kam ein Seat auf dem Standstreifen zum Stehen.
Bei dem Unfall wurden die drei Fahrzeuge schwer beschädigt und teils stark deformiert. Den Polizei-Angaben zufolge blieben die Insassen des BMW und des Seat unverletzt. Nur eine Person aus dem Mercedes wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
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Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Zuvor kümmerte sich die Feuerwehr um ausgelaufene Betriebsstoffe. Weil aber derart viel Öl ausgelaufen war, musste ein Spezialfahrzeug für Ölbeseitigung angefordert werden. Die A23 war über mehrere Stunden voll gesperrt, der Verkehr wurde – sofern möglich – abgeleitet. (dg)
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