Kiellegung des ersten Flottendienstbootes in der Werfthalle der Peene-Werft im Februar. (Archivbild)

Kiellegung des ersten Flottendienstbootes in der Werfthalle der Peene-Werft im Februar. (Archivbild) Foto: picture alliance / dpa/Stefan Sauer

Aufrüstung: Drei neue Hightech-Marineschiffe für die Ostsee

Mit Hightech ausgestattet sollen drei neue Marineschiffe für mehr Sicherheit etwa auf der Ostsee sorgen und auch der Abschreckung dienen. Nun steht die zweite Kiellegung an.

In Wolgast wird heute das zweite von drei neuen Aufklärungsschiffen für die Deutsche Marine auf Kiel gelegt. Die mit modernster Sensorik ausgestatteten Flottendienstboote sollen zur elektronischen Aufklärung und Informationsbeschaffung eingesetzt werden – eine Aufgabe, die etwa angesichts zunehmender Beschädigungen von Infrastruktur in der Ostsee an Bedeutung gewinnt.

Ostsee: Alte Flottendienstboote sollen ersetzt werden

Den Auftrag zum Bau hatte die Werftengruppe Naval Vessels Lürssen (NVL) erhalten, die zur Bremer Unternehmensgruppe Lürssen gehört. Auf der Wolgaster Peene-Werft sollen früheren Angaben zufolge Großsektionen für die Schiffe entstehen. Das erste neue Flottendienstboot war hier bereits im Februar auf Kiel gelegt worden.

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Nach früheren Angaben sollen die rund 130 Meter langen Schiffe ab 2029 die aktuellen Flottendienstboote ersetzen, die bereits seit mehr als 30 Jahren im Einsatz sind. Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall will NVL übernehmen. Zuletzt fehlte noch die Genehmigung der Kartellbehörden. (dpa/mp)

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