Immer mehr Rathäuser im Hamburger Umland stellen Securityfirmn zur Sicherheit ihrer Mitarbeitenden ein. (Symbolbild)

Immer mehr Rathäuser im Hamburger Umland stellen Securityleute zur Sicherheit ihrer Mitarbeitenden ein. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa/Robert Michael

Mit Baseballschläger zur Bürgermeisterin – Rathäuser setzen auf Security

Als jemand mit einem Baseballschläger ins Wedeler Rathaus kam, hatte die Bürgermeisterin genug. Nun gibt es hier einen Sicherheitsdienst. Die Stadt an der Grenze zu Hamburg ist nicht die einzige im Norden, die den Betrieb mittlerweile mit Securityleuten schützt.

Seit dem 18. Februar zeigt der Sicherheitsdienst während der Öffnungszeiten im Wedeler Rathaus Präsenz, wie der NDR berichtet. „Wir haben hier drei Fachbereiche, die wir besonders schützen – Ordnungsamt, Sozialamt und Bürgeramt. Dort ist das meiste Konfliktpotenzial“, sagt der Sicherheitsangestellte Jan-Hendrik Möller in dem Beitrag.

Rathaus in Wedel hat jetzt Security

Vor allem verbale Übergriffe auf Rathaus-Beschäftigte nehmen zu. Dazu zählen Drohungen, Beleidigungen und aggressive Diskussionen. Wedels Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto berichtet dem NDR von jemandem, der mit einem Baseballschläger ins Rathaus gekommen sei. Das sei für sie der Wendepunkt gewesen. Ihr sei es wichtig, dass die Mitarbeitenden ohne Angst zur Arbeit kommen könnten.

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Das Wedeler Rathaus ist nicht das erste, das nun einen Sicherheitsdienst hat. Städte wie Neumünster, Lübeck sowie andere Kreise haben laut NDR bereits seit Jahren Security im Rathaus, um einer Eskalation vorzubeugen.

Schleswig-Holsteins Innenministerium bestätigte dem NDR einen landesweiten Anstieg von Straftaten gegen Amts- und Mandatsträger. Spezifische Zahlen zu Vorfällen in Rathäusern würden jedoch erfasst.

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