Schleswig-Holstein
Ärger um Anti-AfD- und Regenbogen-Sticker: Wacken-Macher legen mit Statement nach
„Weltoffenheit und Toleranz“ – Dafür würde das Wacken Open Air stehen. Die Festival-Macher nehmen die Vorfälle ernst und wollen Wiederholungen verhindern.
Nach den Berichten über mutmaßliche Vorfälle auf dem Wacken Open Air haben sich nun die Festivalveranstalter zu Wort gemeldet. Mehrere Besucher hatten geschildert, Security-Mitarbeiter hätten ihnen wegen Anti-AfD- oder Regenbogenstickern den Zutritt zum Festivalgelände verweigert. Außerdem sollen auf dem Gelände queere Fahnen entfernt worden sein.
Die Veranstalter beziehen auf der offiziellen Wacken-Facebook-Seite Stellung. Das Wacken Open Air stehe für „Weltoffenheit und Toleranz“, Rechtsextremismus habe dort keinen Platz. „Wir sind ein Ort der friedlichen Begegnung der Metal-Community“, schreiben sie.
Wacken: Festival kündigt Konsequenzen nach den Vorfällen an
Nach Angaben der Veranstalter wurden bereits wenige Tage nach dem Festival erste Maßnahmen eingeleitet, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern. Klare interne Vorgaben sowie ein Awareness-Team an den Einlässen sollen dazu beitragen. „Zudem verfolgen wir jeden konkreten Hinweis“, heißt es in dem Facebook-Beitrag.
Besucher, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, können sich per E-Mail direkt an die Festivalveranstalter wenden. (pli)
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