Schleswig-Holstein

A23 bei Wacken: Wohnmobil zerschellt bei schwerem Unfall, zwei Kinder verletzt – Verursacher flüchtet

Rettungskräfte neben umgestürztem Anhänger und Trümmern auf einer Landstraße
Das Wohnmobil zerschellte auf dem Grünstreifen.

Ein Überholmanöver auf der A23 endete dramatisch: Eine Mutter und ihre beiden Töchter wurden verletzt. Der Unfallverursacher soll geflüchtet sein.

Bei einem dramatischen Unfall auf der A23 Hamburg-Heide sind vier Menschen leicht verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag gegen 12.30 Uhr auf der A23Ersten Angaben zufolge hatte ein Auto zum Überholen eines Wohnmobils angesetzt, dabei aber einen von hinten kommenden Kia übersehen.

Infolgedessen verlor der Fahrer des Kias die Kontrolle und krachte mit hoher Geschwindigkeit in das auf dem rechten Fahrstreifen fahrende Wohnmobil einer 49-jährigen Frau und ihrer beiden 9- und 12-jährigen Töchter aus Nordfriesland. Das Campingfahrzeug schleuderte über die Leitplanke, seitlich gegen einen Baum und zerschellte komplett im Grünstreifen.

Unfallverursacher soll sich vom Unfallort entfernt haben

Wegen der Meldung über eingeklemmte Personen rückten die Helfer mit einem Großaufgebot aus. Für den Bergungs- und Rettungseinsatz sowie die Landung eines Hubschraubers musste die Autobahn in Richtung Norden vorübergehend gesperrt werden. 

Nach Angabe der Autobahnpolizei wird aktuell nach dem weißen Pkw des mutmaßlichen Unfallverursachers gesucht: Der Fahrer soll kurz angehalten, sich dann aber vom Unfallort entfernt haben.

Der Verkehr zum Heavy-Metal-Festival in Wacken sei durch den Unfall nicht behindert worden, hieß es. Die meisten der rund 85.000 Besucher seien bereits zuvor angereist. Tagesbesucher aus Richtung Hamburg hätten in Schenefeld oder schon in Itzehoe abfahren können. Dennoch bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau vor Schenefeld. (mit dpa)

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