60.000 Euro Schaden: Falsche Bankmitarbeiter zocken Kunden im Norden ab
Dreiste Masche im Kreis Segeberg: In den vergangenen Wochen sind mehrere Menschen von angeblichen Bankmitarbeitern angerufen und um insgesamt 60.000 Euro betrogen worden. Die Kriminalpolizei ermittelt und warnt eindringlich vor der Betrugswelle.
Seit Oktober sind fünf Fälle mit der Betrugsmasche bekannt geworden. Viermal waren die Täter erfolgreich, einmal konnte das überwiesene Geld noch rechtzeitig zurückgebucht werden. Dabei gingen die Täter stets gleich vor: Sie riefen Menschen an und gaben sich als Mitarbeitende der Hausbank aus. Dabei nutzten die Betrüger manipulierte Telefonnummern – sogenanntes Rufnummern-Spoofing –, um Seriosität vorzutäuschen.
Betrug: Polizei hat mehrere Strafverfahren eingeleitet
In einem Szenario behaupteten die Betrüger, das Guthaben auf dem Konto sei in Gefahr und müsse auf ein sicheres Konto transferiert werden. In anderen Fällen gaben sie vor, eine verdächtige Abbuchung entdeckt zu haben, die storniert werden müsse – wofür allerdings eine TAN-Eingabe durch die Kunden notwendig sei. In beiden Varianten veranlassten die Täter auf diese Weise Überweisungen auf ihre eigenen Konten.
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Die Polizei hat zu den fünf Taten mittlerweile Strafverfahren wegen Betrugs eingeleitet und warnt ausdrücklich vor der Masche. Besorgte Bürger könnten sich an jede örtliche Polizeidienststelle wenden, so die Mitteilung der Polizei. (mp)
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