Kontrollmarathon des Schwerlastverkehrs an der A7 im Norden: Viele Mängel
Beamte aus Schleswig-Holstein haben an der A7 im Kreis Schleswig-Flensburg eine Großkontrolle des Schwerlastverkehrs durchgeführt – 24 Stunden lang. Die Beamten stellten viele Mängel fest, 20 Trucker durften nicht weiterfahren.
Zusammenfassung:
- Hohe Anzahl von Verstößen unterstreicht Notwendigkeit von Kontrollmaßnahmen
- 10 Fahrer unter Drogen, 20 durften nicht weiterfahren.
- Schwerlastverkehr birgt Risiken, die minimiert werden sollen.
Mehr als 100 Polizisten waren von Montag, 12 Uhr, bis Dienstag, 12 Uhr, im Einsatz, heißt es von der Polizei. In den Nachtstunden wurde ein Teil der Autobahn gesperrt und die Fahrzeuge über den Parkplatz Lottorf geleitet, um dort kontrolliert zu werden.
Kontrolle auf A7: Zehn Lkw-Fahrer standen unter Drogen
Die Beamten überprüften die Fahrzeuge auf technische Mängel und die Fahrer auf Einhaltung der Lenkzeiten sowie ihre Fahrtüchtigkeit. Ergebnis: Sieben Lkw-Fahrer konnten keinen Führerschein vorweisen, zehn standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. 46 Trucker hatten länger als erlaubt am Lenkrad gesessen. Hinzu kamen 30 festgestellte technische Mängel und nicht ausreichend gesicherte Ladung. 20 Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt.
Nahe Owschlag stoppten die Beamten außerdem einen Trucker, der seine Touren mutmaßlich für zusätzliche Einnahmequellen nutzte. Bei ihm wurden große Mengen Drogen, Verpackungsmaterial und Bargeld sichergestellt. Es besteht laut Polizei der Verdacht, dass der Mann mit Drogen dealt.
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Die hohe Anzahl festgestellter Verstöße unterstreiche die Notwendigkeit solcher großangelegter Kontrollmaßnahmen, so das Fazit der Polizei. Ziel bleibe es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen
und insbesondere im Schwerlastverkehr bestehende Risiken zu minimieren.
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