Im Norden
Gefangener flieht aus dem Norden – und wird in Montenegro festgenommen
Ein Strafgefangener flüchtet aus der Forensik. Nach wochenlanger Flucht ist er in einem anderen Land wieder aufgetaucht.
Von Rostock nach Montenegro: Ein 26-jähriger Patient der Psychiatrie für Strafgefangene in Rostock, dem am 3. Juni 2026 während eines begleiteten Ausgangs in der Rostocker Innenstadt die Flucht gelungen war, ist einen Monat später in Montenegro festgenommen worden.
Dies teilten die Behörden am Mittwoch mit. Unmittelbar nach der Flucht in der Rostocker Innenstadt wurden umfangreiche Fahndungs- und Suchmaßnahmen der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern eingeleitet, die zunächst jedoch ohne Erfolg blieben. Im Zuge der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben sich jedoch Hinweise darauf, dass sich der Gesuchte unmittelbar nach seiner Flucht von Rostock nach Serbien abgesetzt hat.
Spur führt nach Montenegro
Dort versuchte er, seinen Aufenthaltsort zu verschleiern. In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück und der Zielfahndung des LKA konnte anschließend seine Weiterreise nach Montenegro festgestellt werden.
Flüchtiger soll zurück in Rostocker Forensik
Ermittlungen führten die Behörden schließlich zu einem Hotel in der Stadt Cetinje, in dem sich der 26-jährige deutsche Staatsbürger gemeinsam mit seiner Freundin aufhielt. Am 3. Juli 2026 wurde der Gesuchte durch die montenegrinische Polizei festgenommen.
Die Auslieferung nach Deutschland soll zeitnah erfolgen, damit der 26-Jährige wieder der Unterbringung in der Rostocker Forensik zugeführt werden kann.
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