Fenster bersten, Wasser dringt ein: Passagierschiff stößt mit Lotsenboot zusammen
Nach einer Kollision vor Brunsbüttel musste ein Passagierschiff mit 92 Menschen an Bord in die Schleuse einlaufen. Mehrere Kabinenfenster zerbrachen, Wasser drang ein.
Bei einer Kollision auf der Elbe vor der Schleuse Brunsbüttel ist Schaden an einem Passagierschiff entstanden. Beteiligt an der Havarie am Neujahrstag waren ein Schiff auf der Fahrt von Hamburg nach Kiel mit 92 Personen an Bord und ein Lotsenboot, wie die Polizei mitteilte. Ernstlich verletzt wurde niemand, ein Passagier erlitt einen Schock.
Kollision bei Brunsbüttel
Vor der Schleuse kollidierten die beiden Fahrzeuge bei rauer See aus bisher nicht geklärter Ursache miteinander. Bei dem Passagierschiff zerbrachen mehrere Fenster, Wasser drang ein. Der Kapitän lenkte das Schiff in die Schleuse, wo die Feuerwehr bei der Leckabwehr und beim Auspumpen half.
Das könnte Sie auch interessieren: „Jetzt geht es an das Herzstück“: Finaler Rückbau des AKW Brunsbüttel genehmigt
Später machte das Passagierschiff am Südkai in Brunsbüttel fest. Weiterfahren darf es den Angaben zufolge erst nach einer gründlichen Untersuchung. Den Passagieren war freigestellt, von Bord zu gehen oder zu bleiben. Nach Angaben eines Reporters vor Ort reisten die meisten der 69 Passagiere mit bereitgestellten Bussen der Reederei ab. Am Lotsenboot entstand kein Schaden. Die Höhe des Schadens und die genaue Unfallursache waren zunächst nicht bekannt. (dpa/mp)
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.