Deutsche Kriegsschiffe auf dem Weg nach Norwegen – das steckt dahinter
Unter deutscher Führung trainieren acht Schiffe und ihre Besatzungen in Norwegen – Tag und Nacht, auf See und an Land. Worum geht es bei dem Manöver?
Mehrere deutsche Kriegsschiffe sind auf dem Weg zu einer multinationalen Übung im norwegischen Harstad. Darunter sind die Fregatten „Sachsen-Anhalt“ und „Hamburg“ sowie der Einsatzgruppenversorger „Bonn“, wie eine Sprecherin des Pressezentrums der Marine in Wilhelmshaven mitteilte. Diese Schiffe starteten demnach in ihrem Heimathafen Wilhelmshaven. An der Übung beteiligen sich zudem die Korvetten „Braunschweig“ und „Erfurt“. Alle Schiffe werden an diesem Freitag in Harstad in Nordnorwegen erwartet.
An dem Manöver beteiligen sich rund 2.500 Soldatinnen und Soldaten aus Norwegen, Belgien, Dänemark, Niederlande und Deutschland. Schweden und Litauen sind den Angaben zufolge als Beobachter dabei. Die Übung Mjølner 2026 mit insgesamt acht Schiffen steht unter deutscher Führung.
Tag und Nacht soll in Norwegen auf See und an Land trainiert werden
Vor dem Hintergrund der aktuellen sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen steige die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit der europäischen und Nato-Partner, hieß es. „Insbesondere die Nordflanke stellt einen strategisch wichtigen Raum dar, dessen Schutz und Überwachung im engen Zusammenwirken gewährleistet werden.“
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Bei der Übung soll unter realistischen Einsatzbedingungen über mehrere Tage und Nächte durchgängig auf See und an Land trainiert werden. „Ziel ist es, Abläufe unter Zeitdruck zu festigen, die Zusammenarbeit der Partner weiter zu stärken und die Einsatzfähigkeit auch unter hoher Belastung sicherzustellen“, hieß es. (dpa)
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