Wirt zapft Bier

Ein Wirt zapft Bier am Zapfhahn (Symbolbild) Foto: picture alliance / Fotostand | Fotostand / Reiß

Weil zu wenig getrunken wird: Länder im Norden verlieren Millionen Steuereinnahmen

„Durst wird durch Bier erst schön“, sagte einst Manfred Krug als TV-Anwalt Liebling Kreuzberg. Doch der Genuss von Gerstensaft geht mittlerweile zurück – mit ernüchternden Folgen für den Fiskus.

Die Lust am Biergenuss lässt in Deutschland schon seit Jahren nach. Die Folgen spüren nicht nur Brauereien, sondern sie schlagen sich auch im Staatssäckel nieder. So sinken die geplanten Biersteuereinnahmen der Länder Niedersachsen und Bremen für das Jahr 2025 um 10,7 Prozent auf nur noch 38,4 Millionen Euro – im Jahr 2024 sprudelten dank der Biertrinker beider Bundesländer noch Steuereinnahmen in Höhe von 43,0 Millionen Euro in die Landeshaushalte, wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen in Hannover feststellte.

Auch Zahl der Braustätten sinkt

Der Bierabsatz der Brauereien in beiden Bundesländern schrumpfte demnach von 7,5 Millionen Hektolitern im Jahr 2024 auf 7,2 Hektoliter im vergangenen Jahr, das entspricht einem Rückgang von 4,2 Prozent. Auch die Anzahl der Braustätten sank in diesem Zeitraum von 85 auf 81.

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Seit 2016 sei der Bierabsatz der Brauereien in Niedersachsen und Bremen um 1,5 Millionen Hektoliter gesunken (-17,7 Prozent), hieß es. Beiden Bundesländern gingen laut Statistischem Landesamt dadurch 14,5 Millionen Euro an Biersteuern verloren. (dpa)

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