Vater wollte Sohn zu Mord an Tochter anstiften – Urteil da
Am Ende des Prozesses gegen einen Vater, der seinen Sohn zum Mord anstiften wollte, glaubten die Richter seinem Sohn und seiner Tochter – er stritt alles ab. Wegen Anstiftung zum Mord hat das Landgericht Stade den Angeklagten zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.
Fünfeinhalb Jahren muss der Mann in Haft. Die Kammer sah es nach Angaben einer Gerichtssprecherin als erwiesen an, dass der zu Prozessbeginn 46 Jahre alte Mann seinen 17 Jahre alten Sohn dazu veranlassen wollte, seine 19 Jahre alte Schwester zu töten.
Vater war mit dem Lebensstil der Tochter nicht einverstanden
Der Angeklagte habe bis zum Schluss den Tatvorwurf abgestritten, sagte die Gerichtssprecherin. Seiner eigenen Darstellung nach habe der Syrer seine Tochter vor schlechten Einflüssen schützen wollen.

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Die Kammer habe sich daher im Wesentlichen auf die Aussagen des Sohnes und der Tochter berufen. Der 46-Jährige sei demnach mit dem Lebenswandel seiner Tochter nicht einverstanden gewesen.
Staatsanwaltschaft in Stade forderte höhere Haftstrafe
Männerbekanntschaften und Intimfotos sollen ihm ein Dorn im Auge gewesen sein. Der Sohn hatte sich an die Polizei gewandt. Daraufhin wurde der Vater in Untersuchungshaft genommen.
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Die Staatsanwaltschaft hatte neun Jahre Haft gefordert. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (dpa/mp)
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