Seemann aus Tanker vermisst: Suche eingestellt – „alles Menschenmögliche getan“
Stundenlang suchen mehrere Schiffe und ein Hubschrauber das rund ein Grad kalte Wasser vor Cuxhaven ab. Von dem Besatzungsmitglied eines Tankers fehlt weiter jede Spur.
Die Suche nach einem vermissten Besatzungsmitglied des Tankers „Songa Pearl“ vor dem niedersächsischen Cuxhaven ist eingestellt worden. Es gebe keine Hoffnung mehr, den 29 Jahre alten Seemann lebend zu finden, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit. „Es ist alles Menschenmögliche getan worden, sogar noch weit darüber hinaus“, sagte ein Sprecher.
Die Suche lief seit den frühen Morgenstunden. Selbst mit einem Überlebensanzug sei die mögliche Überlebenszeit bei Wassertemperaturen von rund einem Grad deutlich überschritten, sagte der Sprecher.
Suche zu Wasser und aus der Luft
Den Angaben zufolge war der unter maltesischer Flagge fahrende Tanker von Antwerpen nach Danzig unterwegs. Zum Zeitpunkt der Alarmierung gegen 6 Uhr habe er sich vor Cuxhaven befunden. Die von der DGzRS betriebene Rettungsleitstelle See (MRCC Bremen) habe daraufhin eine großangelegte Suche eingeleitet, an der mehrere Schiffe und ein Hubschrauber beteiligt gewesen seien.
Das könnte Sie auch interessieren: Der Schnee ist zurück! Winterliche Kulisse in Hamburg – auch zum Wochenstart
Das zuletzt verkleinerte Suchgebiet in der Elbmündung sei mehrfach abgesucht worden. Hinweise auf den Mann hätten sich nicht ergeben. Zuvor sei auf der Unterelbe ein Rettungskragen mit Blinklicht gefunden worden, der dem Tanker zugeordnet worden sei. Wegen der Tiden- und Strömungsverhältnisse habe sich die Suche nach Nordwesten verlagert. (dpa)
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.