Im Norden
Reh getötet: Verdächtiger lässt entscheidenden Hinweis am Tatort zurück
Ende Mai soll ein Reh illegal getötet worden sein. Am Tatort wurde ein entscheidendes Beweismittel zurückgelassen.
Die Armbrust eines mutmaßlichen Wilderers hat die Polizei bei einer Hausdurchsuchung in Lüneburg gefunden. Die Beamten vermuten, dass es die Waffe ist, mit der Ende Mai ein weibliches Reh erschossen wurde, wie die Polizei mitteilte. Im Verdacht stehen unter anderem die Bewohner des durchsuchten Hauses in Bleckede.
Vorwürfe: Jagdwilderei und Tierquälerei
Passanten hatte die tote Ricke Ende Mai mit im Körper steckendem Armbrustbolzen auf einer Freifläche in Bleckede gefunden. Die Polizei stellte den Bolzen sicher und kam unter anderem über den Hersteller des Geschosses den Verdächtigen auf die Spur. Neben der mutmaßlichen Tatwaffe fanden die Beamten bei der Durchsuchung auch weiteres Armbrustzubehör.
Die Bewohner äußerten sich nicht zu den Vorwürfen, wie es hieß. Ihnen werden Jagdwilderei und Tierquälerei vorgeworfen. (dpa/mp)
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