Im Norden

„Notwendig“ – CDU-Vertreter im Norden begrüßen Spahn-Rücktritt

Jens Spahn bei der Pressekonferenz nach der CDU/CSU-Fraktionssitzung im Bundestag.
Nach tagelangem Druck ist der Unionsfraktionsvorsitzende Jens Spahn zurückgetreten. (Archivbild)

Nach tagelangem Druck hat Jens Spahn die Reißleine gezogen. Die CDU in Niedersachsen zollt ihm für den Rücktritt Respekt.

Die CDU in Niedersachsen hat den Rücktritt des Unionsfraktionschefs im Bundestag, Jens Spahn, als konsequent und notwendig gewürdigt.

„Glaubwürdigkeit ist das höchste Gut für einen Politiker“, heißt es in einem Statement des Landesverbandes. „Diese Glaubwürdigkeit konnte Jens Spahn nach seiner privaten Entscheidung nicht mehr verkörpern. Deshalb ist sein Rücktritt der konsequente und notwendige Schritt, vor dem wir großen Respekt haben.“

Landesverband würdigt Spahns Arbeit

Zugleich würdigte der Landesverband Spahns Arbeit. „Als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat Jens Spahn hervorragende Arbeit geleistet und maßgeblich wichtige Reformprojekte für Deutschland auf den Weg gebracht“, hieß es. „Dafür danken wir ihm.“

Auch der CDU-Vorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, hat den Rücktritt Jens Spahns als Unionsfraktionschef im Bundestag begrüßt. „Ich bin erleichtert. Der Wechsel an der Fraktionsspitze ist ein unausweichlicher Schritt“, teilte Peters in einer Stellungnahme mit. Er dankte Spahn für dessen Arbeit.

Peters hatte seinen Parteifreund zuvor zum Rücktritt aufgefordert. „Jens Spahn ist als Vorsitzender der Unionsfraktion nicht mehr tragbar und muss zurücktreten“, sagte er der „Bild“. 

Spahn war zuletzt immer stärker unter Druck geraten, weil er und sein Mann die Hilfe einer Leihmutter in den USA in Anspruch genommen hatten. (dpa)

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