Ameca Roboter Seniorenheim Pflege

Seniorinnen und Senioren sprechen während einer Vorstellung im Alten- und Pflegeheim „Haus Friede“ mit dem humanoiden Roboter „Ameca“. Foto: picture alliance/dpa/Hauke-Christian Dittrich

„Moin, ich bin der neue Pflegeroboter – und jetzt singen wir alle ein Lied“

Die Gesellschaft wird älter, gleichzeitig wächst die Personalnot in der Pflege. Oldenburger Wissenschaftler untersuchen, wie Pflegeroboter den Alltag in Einrichtungen künftig unterstützen könnten.

Dazu besuchen Forscher des Oldenburger Instituts für Informatik Offis aus dem Forschungsbereich Gesundheit mit dem menschenähnlichen Pflegeroboter „Ameca“ Pflegeeinrichtungen im Nordwesten Niedersachsens. 

Pflegeroboter singt mit Senioren Volkslied

Kürzlich stellten Ingenieurin Celia Nieto Agraz und Neuropsychologe Björn Holtze den Roboter Senioren im „Haus Friede“ in Leer in Ostfriesland vor. Der Roboter, der von dem Unternehmen Engineerd Arts entwickelt und konstruiert wurde, leitete eine Sitzgymnastik an und sang mit den Senioren das Volkslied „Alle Vögel sind schon da“. 

Die Wissenschaftler interessiert, wie die Maschine auf Menschen wirkt und ob sie akzeptiert wird. „Der andere Punkt ist, wir wollen gern zeigen, was für Technologie es schon gibt, aber auch was die Grenzen dieser Technologien sind. Was kann man schon erwarten, was auch realistisch ist“, sagte Nieto Agraz.

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Es sei nicht das Ziel, mit humanoiden Pflegerobotern Fachpersonal zu ersetzen. „Was wir wollen ist, noch anderes Werkzeug anzubieten.“ Möglich sei, dass ein Roboter wie „Ameca“ künftig als Hilfsmittel in den Pflegealltag integriert werde, etwa wenn es um Singen, Vorlesen oder Fitnessübungen gehe. (dpa/mp)

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