Bürgermeister Christian Belke (M., parteilos) und Bürger der Stadt Holzminden vor dem „Little Ugly Christmas Tree“.

Bürgermeister Christian Belke (M., parteilos) und Bürger der Stadt Holzminden vor dem „Little Ugly Christmas Tree“. Foto: dpa | Swen Pförtner

„Kleiner, hässlicher Weihnachtsbaum“ wird zum heimlichen Star

Bunt geschmückt ist er nun, der „kleine, hässliche Weihnachtsbaum“ von Holzminden. Der auf Englisch als „Little Ugly Christmas Tree“ bezeichnete Nadelbaum auf dem Haarmannplatz in der Stadtmitte ist mit gespendetem Baumschmuck verziert worden. Bürgermeister Christian Belke (parteilos) stieg dazu persönlich auf einen Hubsteiger.

In den Tagen zuvor hatten in den unteren Bereichen bereits Bürgerinnen und Bürger den Baum auch selbst geschmückt. Die Stadt hatte dazu aufgerufen. „Mit viel Kreativität und Herzblut wurde aus dem kleinen Baum ein Symbol für Zusammenhalt und Gemeinschaft“, hieß es in einer Mitteilung.

Bürgermeister Christian Belke (M., parteilos) und Bürger der Stadt Holzminden vor dem „Little Ugly Christmas Tree“. dpa | Swen Pförtner
Bürgermeister Christian Belke (M., parteilos) und Bürger der Stadt Holzminden vor dem „Little Ugly Christmas Tree“.
Bürgermeister Christian Belke (M., parteilos) und Bürger der Stadt Holzminden vor dem „Little Ugly Christmas Tree“.

Der schnurgerade gewachsene Baum hatte in den vergangenen Tagen wegen seines kargen Bewuchses für Schlagzeilen gesorgt. Viele machten sich über das trockene und zunächst ungeschmückte Gewächs lustig. „Wir fanden ihn naturschön, es muss nicht alles perfekt sein“, erzählte Michaela Reinecke-Koller, Geschäftsführerin des Stadtmarketings.

„Hässlicher Weihnachtsbaum“: Stadt bittet um Spenden

Das Stadtmarketing taufte den Baum „Little Ugly Christmas Tree“ und nutzte die Aufmerksamkeit für eine Spendenaktion: Für jedes Selfie im Weihnachtsoutfit vor dem Baum spendet ein großes Kaufhaus Weihnachtsmarktgutscheine im Wert von drei Euro zugunsten der Tafel der Stadt.

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Viele Menschen wollten aber auch der Stadt etwas schenken, berichtet die Verwaltung. Es habe zahlreiche Angebote für Baumspenden gegeben. Die Stadt im Weserbergland verzichtete aber und rief stattdessen dazu auf, unter dem Stichwort „Little Tree“ Geld an die Tafel zu spenden. (dpa/mp)

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