Rund 75 Kinder und Erwachsene nahmen an der Aktion teil.

Rund 75 Kinder und Erwachsene nahmen an der Aktion teil. Foto: JOTO

Dutzende Kinder und Erwachsene radeln gemeinsam – der Grund ist ernst

Rund 75 Kinder und Erwachsene haben am Samstag in Buchholz in der Nordheide (Landkreis Harburg) für bessere Radwege demonstriert. „Nur eine fahrradfreundliche Stadt ist eine wirklich kindgerechte Stadt“, so Stefan Töpfer vom Verein „Buchholz fährt Rad“.

Es war bereits die zehnte Auflage des sogenannten „Kidical Mass“, der zweimal jährlich stattfindet. Um 14 Uhr ging es vom Parkplatz am Freibad los. Von dort ging es durch die Innenstadt bis zum Rathauspark. Zwei Polizeifahrzeuge begleiteten den Zug.

„Investition in die Mobilität von morgen“

Bei dem Event geht es laut den Initiatoren um Benachteiligung von Kindern und Familien im Straßenverkehr. Eltern wurden sich sichere, durchgängige und gut ausgebaute Radwege wünschen, damit ihre Kinder eigenständig zu der Schule oder zum Sport fahren könnten.

„Sichere Radwege und ausreichen Platz für junge Verkehrsteilnehmende sind eine Investition in die Mobilität von morgen“, so Töpfer weiter. Der Verein „Buchholz fährt Rad“ setzt sich seit Jahren mit Aktionen, Veranstaltungen und Vorträgen dafür ein, mehr Menschen zum Radfahren zu bewegen.

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In Hamburg war es in den vergangenen Wochen wiederholt zu schweren Unfällen mit Rafahrern gekommen. Vor rund zwei Wochen wurde ein Elfjähriges von einem Auto beim Abbiegen an der Stadtbahnstraße (Poppenbüttel) erfasst und schwer verletzt. Ende April verlor ein Junge (11) sein Leben bei einem Unfall in Wilstorf. Beim Einfahren auf die Winsener Straße kollidierte ein Auto mit dem radelnden Kind – und das obwohl dieses auf dem Radweg unterwegs war. (dg)

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