Journalist löst Sprengstoff-Alarm im RAF-Prozess aus – „irre” Geschichte
Ein Sprengstoffhund hatte während des 60. Verhandlungstermins im Prozess gegen Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette an den Schließfächern der Zuschauer angeschlagen. In dem Fach befanden sich Gegenstände eines Journalisten, der daraufhin genauestens überprüft wurde.
Im Prozess gegen die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette war die Verhandlung am Landgericht im niedersächsischen Verden am Mittwoch kurz nach Beginn unterbrochen worden, nachdem ein Sprengstoffhund bei Schließfächern der Zuschauer angeschlagen hatte. Ein verdächtiger Gegenstand wurde untersucht.
Im Fach hatte ein Reporter des „Weser Kurier” einige Gegenstände abgelegt, wie Chefredakteur Benjamin Piel später auf LinkedIn mitteilte. „Ein Türöffner für die Garage des Verlagshauses geriet in den Fokus und der Kollege in Polizeigewahrsam”, schildert Piel.
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Vermutlich war der Transponder bei Recherchen an Silvester oder in einer Fabrik mit Schwarzpulver-Partikeln in Kontakt gekommen. Nachdem der Reporter erkennungdienstlich untersucht worden war, konnte der Prozess am frühen Nachmittag fortgesetzt werden. (dpa/mp)
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