Hat der sich verflogen? Erster Storch im Norden gesichtet
Da ist er wieder: Der erste Storch sorgt in der Lüneburger Heide für Aufregung. In einer Facebook-Gruppe wurde der Frühlingsbote gemeldet – doch ist es für die Rückkehr nicht noch etwas früh im Jahr? Was der NABU sagt.
In der Lüneburger Heide ist der erste Storch des Jahres gesichtet worden. Aufmerksame Naturfreunde meldeten den Rückkehrer auf der Facebook-Seite der Lühneburger Heide – dort sorgte das Foto schnell für Begeisterung. Wie aus dem Facebook-Post hervorgeht, hat der Storch einen Horst auf der Martinskirche in Großmoor (Landkreis Celle) bezogen.
Interessierte User kommentierten weitere Sichtungen in Geesthacht und Wohlde. Manche zeigten sich besorgt angesichts der frühen Jahreszeit. Thomas Dröse vom NABU gibt Entwarnung: „Ab Mitte Februar bis März kann es durchaus vorkommen, dass die Störche zurückkehren“, so der Sprecher. Besonders Tiere, die im nahen Spanien oder in Portugal überwintern, sollten in den kommenden Wochen in Scharen zu sehen sein.
Restliche Hamburger Störche noch nicht unterwegs
Bisher scheint der Lüneburger Vogel aber ein Vorreiter zu sein: Die anderen gechippten Störche aus Hamburg hätten sich noch nicht in Bewegung gesetzt. „Sie sollten in den nächsten Wochen losfliegen“, sagt Dröse. Dann könne man die Flugrouten wieder online verfolgen.
Das könnte Sie auch interessieren: Sie sind putzig, machen aber eine Menge Ärger: Nager stehen auf der Abschussliste
Für viele gilt die Rückkehr der Störche als Zeichen des nahenden Frühlings: Nach den langen Wintermonaten kehren die Tiere aus ihren Überwinterungsgebieten in Afrika zurück, um in Deutschland wieder ihre Horste zu beziehen und zu brüten. Ob die anderen Störche so schnell folgen, dürfte sich bald zeigen. In der Heide jedenfalls wächst die Vorfreude auf eine neue Brutsaison.
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.